Bollerköpfe; vorverurteilt und geächtet

Seit in Krafttreten der:

"Gefahrenabwehrverordung Gefährliche Hunde"  (Kampfhundeverordnung/ Listenhundeverordnung) im Bundesland Hessen im Jahr 2002, werden insbesondere Pitbull, Stafford und Co. stigmatisiert und verfolgt. Aufgrund bedauerlicher Einzelvorfälle in der Vergangenheit mit einzelnen Hundeindividuen werden ganze Rassen, Hunde-Linien und Hunde-Schläge verteufelt und verfolgt.

 

Wider jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnissen und Arbeiten (renomierter Kynologen, Biologen und Verhaltensforscher) wird diesen Hunden eine unwiederlegbare Gefährlichkeit unterstellt.

 

Die Diffamierungen gehen von Menschen aus, die in Behörden den Vollzug dieser Verordnung umsetzen, vom Nachbarn nebenan und von wild fremden Menschen, die in ihrem bisherigen Leben noch nie mit solch einem Hund zusammen lebten.

 

Tierärzte die diese Rassen als Kunden betreuen sprechen von pflegeleichten, leicht handelbaren Hunden, die selbst bei unangenehmen und schmerzhaften Behandlungen kein schmerzinduziertes Aggressionsverhalten zeigen.

 

Diese Hunde "lieben" Menschen.  Selbst wenn sie misshandelt und gequält wurden. Sie wollen gefallen, sind Clowns, sind extrem kinderfreundlich, immer gut "drauf" und arbeitsfreudig.

 

Seit Beginn der Hessischen Gefahrenabwehrverordnung Gefährliche Hunde, im "Bild-Zeitungs Ton  auch "Kampfhundeverordnung" genannt, habe ich über hundert  dieser Hunde im Rahmen der Wesenstestvorbereitung kennegelernt. Kein einziger war verhaltensauffällig oder aggressiv gegen Menschen.

 

Beißattaken die gegen mich als Hundetrainer gerichtet waren kamen ausschließlich von nicht gelisteten  Rassen!

 

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