Vita

Matthias Wissel studierte in Frankfurt und Heidelberg Diplom-Biologie mit Hauptfach Zoologie. Schwerpunkt seines Studiums waren verhaltensbiologische Seminare, Praktika und Arbeiten.

 

Schon seit seiner Kindheit waren Hunde in seinem unmittelbaren Umfeld. Zuerst die Schäferhunde seiner Großeltern, dann die Hunde seiner Eltern und schließlich seine eigenen Hunde, die drei Dobermannrüden Ferro, Bacchus und Don. 

 

Diese Hunde begleiteten ihn während seiner Schulausbildung und seines Studiums. Er bildete sie in den Bereichen Fährte, "Unterordnung" und Schutzdienst aus.

 

In dieser Zeit arbeitete er auch zeitweise als Schutzdiensthelfer (Figurant) nach der Methode von Dr. Helmuth Raiser mit Schwerpunkt "Förderung von trieblichen Anlagen und Lernfähigkeit beim Hund".

 

Von 1993 bis 2003 lebten Floh, ein American Pit Bull Terrier Rüde und Branca eine American Staffordshire Terrier Hündin mit im Haushalt .

 

 

Diese beiden Hunde und die in Hessen 2002  in Kraft getretene Gefahrenabwehrverordnung "Gefährliche Hunde" (Im Bildzeitungsjargon  "Kampfhundeverordnung" genannt) veranlassten Matthias Wissel zur Gründung einer eigenen Hundeschule. Eine eigene Hundeschule aber auch deshalb, nachdem er mit seinem APBT  Rüde und seiner Am. Staff.  Hündin das "Ausbildungs-Grauen"  und die Abneigung gegen diese Hunde auf Hundeplätzen und in Hundeschulen kennengelernt hatte.

 

In seiner nun mehr fast 15 Jahre  währenden Hundeschultätigkeit hat er bei den vielen American Pit Bull Terriern (APBT) , Pit Bulls  (PB`s) und American Staffordshire Terriern (Am. Staff`´s), die er bis heute im Rahmen der Sachkundevorbereitung kennenlernte und ausbildete, nicht ein einzigen Fall betreut, der Verhaltensauffälligkeiten gegen Menschen zeigte.

 

 

 

Seine Hunde Floh und Branca waren auch Thema einer publizierten wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel:

 

 

 

Verhaltensbeobachtungen

im Funktionskreis der Fortpflanzung

beim

American Staffordshire Terrier

 

 

 

veröffentlicht in dem Hundemagazin "Wuff".

Simplicissimus Branca und Floh vom Hungener Schloss

Zertifizierung nach § 11 TSCHG

 

Bis zum 1. August 2014 war die Berufbezeichnung "Hundetrainer" ungeschützt und jeder der sich berufen fühlte konnte eine Hundeschule gründen oder Hunde trainieren. So wurden neben "Hundetrainern" jedemenge "Fachpersonal" auf Hunde losgelassen. Frei Berufsbezeichnungen wie Kynopädagogen, Doganalysten, Hundetherapeuten,  Hundeversteher, Kynotherapeuten etc. etc. waren an der Tagesordnung. Zum größten Teil ohne bzw. nur mit mangelhafter Qualifikation.

 

Mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes muss seit dem 1. August 2014 Jeder der gewerbsmäßig Hunde trainiert  und oder deren Besitzer zur Ausbildung anleitet seine Befähigung in Theorie und Praxis vor einem Gremium des jeweiligen Kreis-Veterinäramtes und einem Vertreter der tiermedizinischen Universität, Fachrichtung Verhaltensbiologie, mit Erfolg darlegen. Nur dann erhält er die staatliche Erlaubnis bzw. die Zertifizierung nach dem Bundestierschutzgesetz.

 

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