Einleitung

 

Den Hund in seinem Wesen zu verstehen, Verständnis für sein Verhaltensrepertoir aufzubauen, ihn als Hund in die Familie zu integrieren und ihn durch eine artgerechte Erziehung umwelt- und gesellschaftssicher zu machen sollte oberstes Ziel sein.

 

Der Hund in unserer Gesellschaft wird kritischer beäugt denn je. Um ein besseres Verständnis und eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung zu erlangen ist jeder einzelne Hundebesitzer gefragt.

 

Tatsache ist jedoch, dass oftmals durch Unwissenheit, Vermenschlichung, Unter- und Überforderung Hunde heranwachsen, die den Anforderungen des Alltages nicht gewachsen und Probleme vorprogrammiert sind.

 

Problematik

 

Häufige Ursache für Problem-Verhalten oder Verhaltensauffälligkeiten eines Hundes sind:

Fehlende und / oder gestörte Kommunikation zwischen Hundehalter und seinem Hund.
Konkret heißt das, dass der Hundebesitzer zum Einen seinem Sozialpartner Hund nicht verständlich mitteilen kann was er von ihm möchte, zum Anderen kann er das Ausdrucksverhalten seines Hundes nicht richtig bewerten.

Fehlende bzw. unzureichende Beschäftigung bzw. "Auslastung" des Hundes
Im modernen Hausstand werden dem "Wolf im Hundepelz" viele lebensnotwendige Verhaltenskomponenten seitens des Menschen abgenommen, wie z.B. die Futterbeschaffung aus dem Verhaltenskreis des Jagens. körperliche und "geistige" Anforderungen werden derart minimiert, dass unsere Hundespezialisten oftmals dazu verdammt sind ihr Leben auf dem Sofa oder in der Wohnung zu fristen.


Viele Hunde haben ein bequemes, sorgenfreies, sicheres und in der Regel sattes Leben. Wölfische Verhaltensweisen und / oder rassespezifische, langjährig herausgezüchtete Verhaltensweisen können nicht ausgelebt werden. Dies führt zwangsläufig zu "Frustration" und zu Fehlverhalten. Frei nach dem Motto: "Beschäftige Deinen Hund, sonst beschäftigt er sich selbst".

"Erzwungene" Verselbständigungg

Im häuslichen Umfeld und bei gemeinsamen Spaziergängen.

Man überlässt den Hund im Freilauf gänzlich sich selbst. Er kann uneingeschränkt und selbstständig seinen Vorlieben des Jagens, des Mäuselns, des Schnüffelns nachgehen. 

 

Signale des Welpen sowie des ewachsenen Hundes zur Kontaktaufnahme mit seinem Menschen beim Freilauf werden stoisch oder unwissentlich ignoriert.

 

Ist  der Freigänger nach einigen Selbstläufern wieder oder enndlich an der Leine, erfährt nur Einschränkung, Gängelei und Langeweile mit seinem Menschen.

 

Anspruchslosigkeit, das uneingeschränkte Einräumen von Privilegien,  unstrukturierte auseinandergelebte Spaziergänge und die falsche Handhabung von Lob und Korrektur führen bei Hunden zu problematischen Aussetzern. Frustrationstoleranz, Impulskontrolle  und die Fähigkeit zu Ruhen sind Fehlanzeige.

 

Ziel

 

Ich helfe Ihnen dabei, die Verständigung zwischen Ihnen und Ihrem Hund herzustellen! In Theorie und Praxis erfahren Sie mehr über das Lebewesen Hund. Auf der Basis der modernen Verhaltensforschung werden die natürlichen Veranlagungen des Hundes angesprochen und gefördert.

 

Das Wissen über das Verhalten von Wölfen und Hunden und die hiermit verbundende Vergleichsmöglichkeit, lässt eine klarere Definition des ältesten Begleiter der Menscheit zu. Hieraus resultiert eine fundierte  Grundlage für eine auf der Förderung von natürlichem Verhalten aufgebaute Ausbildung sowie für eine erfolgreiche Verhaltenstherapie.

 

Ich zeige Ihnen und Ihrem Hund Alternativen zum "Selbstläufer" Spazierengehen und zum anspruchlosen "Arbeitslosen-Leben" Ihres Hundes. Ich gehe auf rassespezifisches Verhalten ein und biete ein abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm an. Sie erfahren mehr über Bindungsarbeit und Kooperation.

 

Ich zeige Ihnen freizeitsportliche Aktivitäten, die Sie gemeinsam mit Ihrem Hund umsetzen können.

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